
Kreislauf Wirtschaft
Die Kreislaufwirtschaft in Deutschland gewinnt zunehmend an Bedeutung, da sie sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile bietet. Dieses nachhaltige Wirtschaftskonzept zielt darauf ab, Ressourcen effizient zu nutzen, Abfall zu minimieren und Produkte am Ende ihrer Lebensdauer wiederzuverwerten. Durch innovative Recyclingtechnologien und die Wiederverwendung von Materialien und Sekundärrohstoffen wird der Rohstoffverbrauch reduziert und die Umweltbelastung gesenkt. Diese Umstellung ist ein wesentlicher Schritt, um die Klimaziele Deutschlands zu erreichen und die Abhängigkeit von Importen seltener Rohstoffe zu verringern.
Wirtschaftlich birgt die Kreislaufwirtschaft enorme Potenziale. Unternehmen, die auf nachhaltige Produktionsmethoden setzen, können Kosten sparen und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern. Neue Geschäftsfelder entstehen, beispielsweise im Bereich der Reparatur und Wiederaufbereitung, und schaffen Arbeitsplätze. Zudem profitieren Unternehmen durch die Stärkung ihrer Innovationskraft und die Erschließung neuer Märkte. Die Kreislaufwirtschaft fördert somit nicht nur den Umweltschutz, sondern auch nachhaltiges Wirtschaftswachstum und die Resilienz der deutschen Wirtschaft.
Aktuelle Forschung

DIHK | Juni 2024
Kreislaufwirtschaft
als Chance? - Die DIHK-Umfrage zur Circular Economy
Transformation zum zirkulären Wirtschaften wird von vielen Unternehmen als Chance begriffen.
Unternehmen sehen besonders Potenzial auf Material- und Kosteneinsparungen, gesteigerte Resilienz des eigenen Unterneh-
mens und darauf, den eigenen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu erhöhen.

NABU | April 2021 | Studie
Sekundärrohstoffe in Deutschland
Eine verstärkte Kreislaufführung von Rohstoffen über das Recycling von Abfällen aber auch über die Wiedernutzung von Gütern kann den Druck auf Primärrohstoffe mindern. Diese Studie un-
tersucht die Sekundärrohstoffnutzung in Deutschland, der Fokus liegt auf Indikatoren zur
Messung der Kreislaufwirtschaft. Gegenwärtig werden unterschiedliche Indikatoren ge-
nutzt, manche beziehen sich auf einzelne Abfallfraktionen oder Stoffströme, andere umfas-
sen die gesamte Volkswirtschaft.

EEA | Dezember 2024
Europe’s circular economy in facts and figures
This briefing presents key facts and figures around Europe’s effort to forge a circular economy. It uses key indicators for acknowledging progress made and identifying areas of improvement. The briefing supports the implementation of the circular economy action plan and builds on metrics from the Circularity Metrics Lab.

Start Up
Clean solar energy must include solar panel recycling
Förderungen
09/24 Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft – Urban Mining: Erschließung anthropogener Lager als Rohstoffquelle
Die Förderrichtlinie zielt darauf, intelligente Konzepte, innovative Technologien und erfolgreiche Anwendungsbeispiele für die integrale Bewirtschaftung des anthropogenen Lagers durch Urban Mining als Beitrag zum effektiven Klima- und Ressourcenschutz und zur Versorgungssicherheit der deutschen Industrie mit inländischen Rohstoffen bereitzustellen. Eine wirtschaftliche Tragfähigkeit des Urban Mining, die Erschließung von Marktpotentialen und Erfüllung hoher Qualitätsstandards für gewonnene Sekundärrohstoffe sind weitere Förderziele. Die Fördermaßnahme zielt darüber hinaus auf die Erweiterung des Forschungs- und Innovationspotentials und die Sicherung der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der Recyclingwirtschaft und der rohstoffnahen (Grundstoff-)Industrien wie Bauwirtschaft oder Metallindustrie. Weiterlesen
06/24 Förderrichtlinie Kreislaufwirtschaft (FRL KrW/2024)
Gefördert werden investive und nichtinvestive Vorhaben zur Förderung des Übergangs zu einer ressourceneffizienten und emissionsarmen Kreislaufwirtschaft in Sachsen. JTF-geförderte Vorhaben tragen zusätzlich zum Strukturwandel bei, das heißt, Regionen und Menschen in die Lage zu versetzen, die sozialen, beschäftigungsspezifischen, wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen des Übergangs zu den energie- und klimapolitischen Vorgaben der Union für 2030 und zu einer klimaneutralen Wirtschaft der Union bis 2050 unter Zugrundelegung des Übereinkommens von Paris zu bewältigen. Weiterlesen













